Das entspricht etwa 300 Soldaten pro Jahr. Nur jeder Zweite davon nimmt ärztliche Hilfe in Anspruch. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Technischen Universität Dresden, die am Mittwoch in Berlin vorgestellt wurde. Die Teilnehmer der Afghanistan-Mission haben damit ein sechs- bis zehnfach höheres Erkrankungsrisiko als ihre Kameraden ohne Auslandserfahrung.Todesfälle in den eigenen Reihen sind eine der größten Belastungen für die deutschen ISAF-Soldaten. Dazu kommen Kämpfe, Verletzungen, aber auch die Isolation im fremden Land.
6 April 2011 - 19:30
News ID: 235337
Von den in Afghanistan eingesetzten Bundeswehrsoldaten kehren zwei Prozent mit psychischen Problemen nach Hause zurück.